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Bachelor Deutsch-Französische Studien

Double Licence Lettres-Allemand


Was sind die „Deutsch-Französischen Studien“?

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Seit dem Wintersemester 2004/05 wird an der Universität Bonn der Internationale Studiengang “Deutsch-Französische Studien / Etudes franco-allemandes” als Bachelorstudiengang durchgeführt. Die Konzeption dieses Studiengangs ist das Resultat einer seit Jahrzehnten bestehenden wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Bonn und Sorbonne.

Der Internationale Studiengang “Deutsch-Französische Studien (DFS) / Etudes franco-allemandes (EFA)” wird in Bonn als Doppelhauptfach (Deutsch/Französisch) im Rahmen des Bachelorstudiums und in Paris im Rahmen des Studiengangs der “Licence” absolviert. Der in der Philosophischen Fakultät der Universität angesiedelte Studiengang besteht aus den beiden Hauptfächern Französistik und Germanistik und vermittelt neben den philologischen Qualifikationen tiefergehende Kenntnisse des deutsch-französischen Kulturtransfers in Geschichte und Gegenwart und des Sprachvergleichs sowie überfachliche Schlüsselqualifikationen, die integrativ vermittelt werden. Er umfasst eine Regelstudienzeit von drei Studienjahren bzw. sechs Semestern bis zum Abschluss der Prüfung. Auf die Einschreibung für den Studiengang folgt in beiden Fächern ein aus Modulen aufgebautes Studium. Im Bachelorstudium werden insgesamt 180 Kreditpunkte vergeben. Von besonderer Bedeutung ist neben den spezifischen, zwischen den Universitäten Bonn und Sorbonne abgestimmten Lehrinhalten ein für das dritte und vierte Semester (zweites Studienjahr) vorgeschriebener obligatorischer Studienaufenthalt an der Partneruniversität Sorbonne, in Verbindung mit einem sechswöchigen Berufspraktikum. Das dritte Studienjahr absolvieren dann die Pariser und Bonner Studierenden gemeinsam in Bonn.


Welche Ziele verfolgt der Studiengang?

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Der Studiengang verfolgt das Ziel, durch entsprechende Lehrangebote beider Universitäten Spezialisten im Bereich der deutsch-französischen Studien auszubilden. Dabei handelt es sich um deutsche und französische Germanisten mit besonderer Kompetenz im Bereich der französischen Kultur und Sprache und um deutsche und französische Romanisten mit besonderer Kompetenz im Bereich der deutschen Kultur und Sprache. Sie sollen durch entsprechende Fachstudien und Praktika in beiden Ländern auf ein breites Einsatzfeld, vom kulturellen Bereich bis hin zur Wirtschaft, vorbereitet werden.

Der Studiengang dient einer unmittelbaren und konkreten Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Ein wichtiges Element dieses Studiengangs besteht in der gegenseitigen Anerkennung von Studienanteilen und einem gemeinsam von beiden Universitäten verliehenen Bachelor-/Licence-Abschluss. Die im Rahmen der “Deutsch-Französischen Studien / Etudes franco-allemandes” vermittelte Europafähigkeit ist gezielt auf Frankreich und Deutschland abgestellt.


Was spricht für dieses Studium in Bonn?

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Der Studiengang der Universität Bonn wird durch wichtige Standortvorteile begünstigt, die den Studierenden in besonderer Weise zugute kommen. Die Universitätsbibliothek Bonn, die viele Jahrzehnte das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte “Sondersammelgebiet Romanistik” betreut hat und seit Anfang 2016 gemeinsam mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg den von der DFG unterstützten Fachinformationsdienst Romanistik betreut, verfügt über einen hervorragenden Literaturbestand. Der Studiengang ergänzt und vertieft den an der Universität Bonn bereits bestehenden Schwerpunkt “Frankreichstudien”, zu dem insbesondere die renommierte Ernst Robert Curtius-Gastprofessur in Zusammenarbeit mit dem Collège de France in Paris und das Institut français in Bonn beitragen.


Welches Studium kann ich an das Bachelorstudium anschließen?

Seine und Notre Dame

Im Anschluss an das Bachelorstudium kann ein forschungsorientierter Deutsch-Französischer Masterstudiengang belegt werden, der ebenfalls mit einem Doppeldiplom beider Universitäten abgeschlossen wird. Wer im Anschluss an die Masterphase eine Promotion anstrebt, kann diese im Rahmen eines Deutsch-Französischen Doktorats (Cotutelle de thèse) bzw. seit dem Wintersemester 2008/09 auch im Rahmen eines trinationalen deutsch-französisch-italienischen Doktorats (Bonn-Paris-Florenz) erlangen.


Ist der Studiengang akkreditiert?

Der Bachelorstudiengang Deutsch-Französische Studien ist am 19. Mai 2014 von der Akkreditierungsagentur AQAS e.V. akkreditiert worden.


Gibt es finanzielle Hilfen?

Während des Studiums an der Partneruniversität wird den Studierenden eine Mobilitätsbeihilfe der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) / Université franco-allemande (UFA) in Höhe von 300 € (Stand: Oktober 2018) gezahlt. Zudem erhalten die Studierenden Mobilitätszuschüsse im Rahmen des ERASMUS-Programms der beiden Universitäten. Für das Praktikum kann ein Zuschuss bei der DFH/UFA, dem DAAD oder dem DFJW/OFAJ beantragt werden. Während des Parisaufenthaltes ist dort ein Wohngeldzuschuss (CAF) möglich.


Welche Berufsperspektiven gibt es?

Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Deutsch-Französischen Studien besteht die Möglichkeit, in verschiedenen Domänen beruflich tätig zu werden. Die während des verpflichtenden Praktikums gesammelten Erfahrungen können bei der Berufswahl hilfreich sein. Neben einer Tätigkeit im Bereich des Kulturmanagements oder in kulturellen Einrichtungen bzw. Museen bietet sich auch der Einstieg in den Journalismus oder die Öffentlichkeitsarbeit an. Berufsperspektiven finden sich auch im Feld der Deutsch-Französischen Kooperation (Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen) sowie in der Medien- und Kommunikationsbranche (Werbung, PR, Übersetzung). Auch für Bereiche wie Buchwesen (Verlage, Bibliotheken, Buchhandel) oder Lehre, Erwachsenenbildung und Forschung eignen sich Absolventen der Deutsch-Französischen Studien. Zudem bieten sich Tätigkeiten in internationalen Organisationen oder Behörden sowie in der Tourismusbranche an. Selbstverständlich hängen die beruflichen Perspektiven auch von der Art des Abschlusses (Bachelor oder Master) ab.


Wie setzt sich das Studium zusammen?

In jedem der sechs Semester gilt es, Module zu belegen, die aufeinander aufbauen und meist aus mehreren Lehrveranstaltungen bestehen. Hierbei unterscheidet man mit der Vorlesung, dem Seminar und der Übung zwischen verschiedenen Arten von Lehrveranstaltungen. Nicht selten setzt sich ein Modul aus einer Vorlesung und einem oder mehreren Seminaren zusammen und bildet somit eine thematische Einheit. Die Lehrveranstaltungen der Deutsch-Französischen Studien lassen sich den Bereichen Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Kulturwissenschaft zuordnen. Zudem gilt es, im sogenannten überfachlichen Praxisbereich Module zu belegen. Diese können eine inhaltliche Erweiterung der Studieninhalte darstellen.

Die im ersten Studienjahr angesetzten Veranstaltungen ermöglichen einen Einstieg in die jeweilige Thematik sowie in die universitären Arbeitsweisen und dienen somit als Grundlage für die späteren Vertiefungsmodule. Dem Namen entsprechend werden hier bereits erlernte Inhalte genauer behandelt. Seminare in Vertiefungsmodulen werden mit einer Hausarbeit abgeschlossen, in der die eigenständige Arbeitsweise des/der Studierenden evaluiert wird. Im Laufe des B.A. Deutsch-Französische Studien ist zudem das Erlernen einer zweiten Fremdsprache vorgesehen sowie das Absolvieren eines mindestens sechswöchigen Praktikums. Das zweite Studienjahr verbringen die Studierenden gemeinsam an der Sorbonne Université. Die hier erbrachten Leistungen werden der deutschen Notation entsprechend umgerechnet und verbucht. Da es sich um einen obligatorischen und vollkommen ins Curriculum integrierten Auslandsaufenthalt handelt, werden alle in Paris erbrachten Leistungen angerechnet. Am Ende des Studiums steht die auf Deutsch oder Französisch verfasste Bachelorarbeit, die eine Zusammenfassung in der jeweils anderen Sprache umfassen muss, gemeinsam von einem Bonner und einem Pariser Prüfer begutachtet wird und mit 12 LP dotiert ist. Im Bachelorstudium werden insgesamt 180 LP erworben.

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