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Master Deutsch-Französische Studien

Master Études franco-allemandes

Studienjahr 2017/18


Zum Wintersemester 2008/09 wurde an der Universität Bonn der Internationale Studiengang “Deutsch-Französische Studien / Études franco-allemandes” als Masterstudiengang neu eingerichtet.

Das einzigartige Profil des forschungsorientierten Studiengangs Deutsch-Französische Studien (DFS)/Etudes franco-allemandes (EFA) an den Universitäten Bonn und Paris IV-Sorbonne resultiert aus der binationalen philologischen Ausrichtung. Da schwer­punktmäßig und zu gleichen Anteilen die beiden Hauptfächer Französisch und Germanistik studiert werden, handelt es sich genuin um einen Deutsch-Französischen Studiengang.

Vorrangiges Ziel dieses deutsch-französischen Studiengangs ist die Vermittlung von vertieftem philo­logi­schem und kulturwissen­schaftlichem Spezial- und Methodenwissen auf interdisziplinärer sowie auf inter­kultureller Ebene. Die kontrastive Ausrichtung des Studiums mit einer­seits deutscher und an­de­rer­­seits französischer Philologie und das Studium an einer französischen Universität (1. Studienjahr) und an einer deutschen Universität (2. Studienjahr) machen die Absolventen mit den methodischen Unterschieden der beiden Wissen­schafts­nationen vertraut. Die fundierte literatur- und sprach­wissen­schaftliche Aus­bildung ermöglicht ihnen eine eigenständige, reflektierte und methodisch adäquate Arbeits­weise an zentralen Gegenständen der beiden Wissen­schaf­ten.

In der Master-Phase sind in Bonn Forschungsmodule vorgesehen, die die produktive Auseinandersetzung mit neuen literatur-, sprach- und kulturwissenschaftlichen Methoden zum Inhalt haben und zur eigen­ständigen Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen befähigen. Eine individuelle fachliche Profil­bildung und Schwerpunktsetzung - im Sinne einer wissenschaftlichen oder berufsfeld­bezogenen Qualifizierung - ist möglich und erwünscht. Die Masterarbeit, die in der Regel an der Heimatuniversität verfasst wird, soll sich kontrastiv bzw. komparatistisch mit Aspekten deutsch-französischer Sprach- oder Literatur- und Kulturwissenschaft befassen. An der Prüfung ist ein Vertreter der Partneruniversität beteiligt, die Masterurkunde wird als Doppeldiplom beider Universitäten ausgehändigt.

Gastdozenturen von Wissen­schaftlern der Partnerhochschule ermöglichen es Studierenden wie Lehrenden beider Uni­versitäten, fundierte inter­natio­nale Beziehungen aufzu­bauen und zu pflegen, so dass die Internationalität von Lehre und For­schung in diesem Studiengang zum Normalfall wird.

Der Master-Studiengang ist Voraussetzung für ein Promo­tionsstudium, qualifiziert aber auch für gehobene Tätigkeiten im wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereich. Kompetenzen für den Bereich des Kulturschaffens, der Kulturvermittlung und des Kulturmanagements dürften den Absolventen in diesem Berufsfeld besonders gute Chancen eröffnen.

Der neue Studiengang der Universität Bonn wird durch entscheidende Standortvorteile begünstigt, die den Studierenden in besonderer Weise zugute kommen. Die Universitätsbibliothek Bonn, die seit vielen Jahrzehnten das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte “Sondersammelgebiet Romanistik” betreut, verfügt über einen hervorragenden Literaturbestand. Der Studiengang ergänzt und vertieft den an der Universität Bonn bereits bestehenden Schwerpunkt “Frankreichstudien”, zu dem insbesondere die renommierte Ernst Robert Curtius-Gastprofessur in Zusammenarbeit mit dem Collège de France in Paris und das Institut Robert Schuman in Bonn beitragen.

An den Deutsch-Französischen Masterstudiengang kann ein Deutsch-Französisches Doktorat (Cotutelle de thèse) bzw. ein trinationales Deutsch-Französisch-Italienisches Doktorat (Bonn-Paris-Florenz) angeschlossen werden.

Der Masterstudiengang Deutsch-Französische Studien wurde am 11. Oktober 2005 von der Akkreditierungsagentur AQAS e.V. und vom französischen Ministère de l’Education Nationale akkreditiert.

Ein ERASMUS-Programm zwischen beiden Universitäten ist eingerichtet. Beim DAAD (Bonn) können individuelle Stipendienanträge eingereicht werden. Weitere Fördermöglichkeiten bestehen bei einschlägigen Stiftungen.

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